Unser toller Ausflug am 19. September ins Erlebnisbergwerk nach Merkers.

Verbunden mit einem sensationellen Konzert „Invisible Touch“, einer der besten Phil Collins Genesis Coverbands

Bei schönstem Wetter trafen sich rund 50 Mitglieder um 13:30 Uhr in Friedberg an der Stadthalle. Zum Einstimmen gab es erst mal ein Piccolöchen für jeden. Pünktlich um 14:00 Uhr fuhr der Bus von der Firma „StarLine Bustouristik“ mit der gut gelaunten Truppe los Richtung Merkers. Glücklicherweise gab es keinen Stau, so dass wir schon gegen 16:00 Uhr am Erlebnisbergwerk Merkers ankamen. Dort stießen noch einige Leute zu unserer Gruppe, die separat angereist waren, da der Bus ausgebucht war, bzw. die in der Nähe von Merkers wohnen, wie z.B. Monis Tochter Jeannette und Franks Mutti Renate, die unsere Gruppe mit vorbereiteten Häppchen überraschte, da die Zeit ohne Essen doch bisschen lang wäre. Dies wurde dankbar angenommen und alles wurde weggeputzt. Sehr lecker! Jetzt mussten wir noch bis 17:30 Uhr warten, bis die Einfahrt ins Bergwerk los ging. Erst bekam jeder einen Helm, dann mussten wir einige Treppen hoch gehen, bevor es mit dem Fahrstuhl (3 Etagen hoch) zügig 500m unter die Erde ging. Da bekam man etwas Druck auf die Ohren, mit Gähnen und Schlucken ging es aber schnell wieder. Dann mussten wir noch ein paar Stufen wieder runter, durch eine Schleuse und dann in die LKW's klettern. Immer 30 Personen pro Fahrzeug und dann ging die wilde Fahrt los, teilweise bergauf, bergab und durch Kurven, fast wie in der Achterbahn. Was ein Spaß!

Vor dem Konzertsaal angekommen, durften wir die Helme wieder abgeben. Nachdem jeder seinen Platz gefunden hatte, konnte man sich mit Bockwurst, Frikadellen mit Krautsalat oder Butterbrezeln zu zivilen Preisen stärken. Auch über die Getränkepreise und -auswahl konnte niemand meckern. Jetzt hatten wir noch etwas Zeit bis das Konzert los ging. Aber die rund 1300 Zuschauer (ausverkauft) müssen ja auch erst mal alle herunterbefördert werden. Die Schlange der Wartenden ging die Straße entlang und hinten um die Kurve.
Mit etwas Verzögerung, da noch 2 LKW´s unterwegs waren, wurde das Publikum begrüßt. Ein großer Dank ging an die Bergleute, die uns alle runterbrachten und auch wieder hochgebracht hatten.

Leider wird es ab Sommer 2027 aus sicherheitstechnischen Gründen keine Konzerte mehr hier in dieser einmaligen Atmosphäre geben.

Ohne Vorband ging es dann gleich imposant los mit "Both sides of the Story". Die 10 Musiker, davon 3 Bläser, brachten die Songs sehr authentisch rüber, die Stimme des Frontsängers (Jürgen Kaselowsky) klang wie das Original. Die Klassiker wie "Land of Confision", "No son of mine" und "I can't dance" durften genauso wenig fehlen wie "Follow you, follow me". Auch " That's all", " Jesus he knows me" und "Tonight, tonight, tonight" kamen beim Publikum super an. Jürgen Kaselowsky erzählte zwischendurch auf sehr sympathische und amüsante Weise kleine Anekdoten von Genesis-Konzerten.
Selbstverständlich wurde auch "Invisible Touch" dargeboten, der Titel, der Namensgeber für die Coverband war. Mit "Agaist all odds" ging es in eine kleine Pause.
Nach der Pause wurde zuerst gemeinsam mit den Bergleuten das Steigerlied gesungen und ein Happy Birthday für die Tochter des Catering-Teams. Die Band machte weiter mit "Mama", "In The air tonight" und "Another day in Paradise". Bei "Can't hurry love" standen viele auf und tanzten mit. Nach "Two hearts" gab es niemanden mehr, den es noch auf den Stühlen hielt. Es folgten "Sussudio" und "Easy Lover“. Mit "Solsbury hill" und "Sledgehammer" folgten einige Peter Gabriel Songs. Der letzte Song des Abends war "Carpet Crawlers", aber das Publikum forderte natürlich noch eine Zugabe, aber der Sänger bedankte sich zuerst noch bei den Bergleuten, dem Team, der Technik usw. und stellte noch seine Bandkollegen vor. Gerti Bartenstein, Gesang, Jürgen Müller, Gitarre., Paul Aroid, Bass, Robert Scholtes, Keyboard, Horst Schippers, Schlagzeug, Heinz Becker, Percussion, Claus Thorsten, Trompete, Olav Calbow, Posaune und Rüdiger Scheipner, Saxophon.

Zum Abschluss bekamen wir dann noch "Billie, don't loose my number" und "Take me Home" zu hören bekamen, bevor wir uns wieder auf den Weg zu den LKW's machten, die Helme aufsetzten und wieder nach oben fuhren.

Kurz nach Mitternacht waren endlich alle am Bus und es ging zurück nach Friedberg.  Das war ein tolles Konzert mit einer Hammerband in einem unvergleichlichen Ambiente mit sensationellen Lichteffekten.

Text: Britta Simon

Fotos: von einigen Teilnehmern

   

 

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